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	<title>Sonja Pertl Hypnose</title>
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	<description>Ursachenorientierte Hypnose in Ulm und Neu-Ulm. Tiefgreifende und nachhaltige Lösungen.</description>
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	<title>Sonja Pertl Hypnose</title>
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		<title>KI als Ersatz für Therapie und Coaching &#8211; Chancen &#038; Gefahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 10:16:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KI als Ersatz für Therapie und Coaching &#8211; Chancen &#38; Gefahren &#160; Die Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) schreitet mit rasanter Geschwindigkeit voran. Immer mehr Menschen nutzen digitale Systeme, um Fragen zu stellen, sich Informationen einzuholen oder Orientierung in schwierigen Lebenssituationen zu suchen. KI wirkt verlockend: Sie ist rund um die Uhr verfügbar, antwortet schnell und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>KI als Ersatz für Therapie und Coaching &#8211; Chancen &amp; Gefahren</h1>


<h1 class="wp-block-heading">&nbsp;</h1>



<p>Die Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) schreitet mit rasanter Geschwindigkeit voran. Immer mehr Menschen nutzen digitale Systeme, um Fragen zu stellen, sich Informationen einzuholen oder Orientierung in schwierigen Lebenssituationen zu suchen. KI wirkt verlockend: Sie ist rund um die Uhr verfügbar, antwortet schnell und oft erstaunlich präzise.</p>



<p>Doch so hilfreich und vielschichtig diese neuen Werkzeuge sein können, haben sie auch klare Grenzen. Gerade wenn es um Themen wie persönliche Krisen, Trauma oder tiefgreifende Veränderungsprozesse geht, ist es wichtig, Chancen und Gefahren realistisch zu betrachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen: Was KI aktuell tatsächlich leisten kann</h2>



<p>KI kann in bestimmten Bereichen nützlich sein, wenn sie klug eingesetzt wird. Sie ist jedoch eher als unterstützdendes Werkzeug zu verstehen, nicht als Ersatz&nbsp; professioneller zwischenmenschlicher Begleitung.</p>



<p><strong>Mögliche Chancen im Überblick:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Schneller Zugang zu Wissen:</strong><br>KI kann komplexe Informationen verständlich zusammenfassen. Wer sich über psychologische Begriffe, Therapieverfahren oder Forschungsergebnisse informieren möchte, findet auf diese Weise eine niedrigschwellige erste Orientierung.</li>



<li><strong>Anstoß zur Selbstreflexion:</strong><br>Manche Antworten können Denkanstöße liefern, die neue Perspektiven eröffnen. Dies kann ein Einstieg sein, um eigene Fragen bewusster zu stellen.</li>



<li><strong>Unterstützung im Alltag:</strong><br>KI kann erste Strukturen schaffen &#8211; etwa bei der Organisation von Gedanken, beim Aufbereiten von Notizen oder sogar beim Formulieren von Tagebucheinträgen.</li>



<li><strong>Niedrige Einstiegshürde:</strong><br>Wer Hemmungen hat, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, kann über KI zunächst Informationen sammeln. Das kann die Schwelle senken, tatsächlich den Schritt in ein Coaching oder eine Therapie zu gehen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Grenzen: Warum KI kein vollständiger Ersatz sein kann</h2>



<p>So vielversprechend die Chancen klingen, sie verschleiern leicht die entscheidende Tatsache: KI ersetzt keine menschliche Beziehung zu einem Therapeuten.</p>



<p><strong>Wichtige Grenzen im Überblick:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Fehlende Empathie:</strong><br>KI kann Sprache und Gefühl imitieren, aber sie fühlt nicht. Empathie, gegenseitige Resonanz und feine zwischenmenschliche Signale (Co Regulation des Nervensystems) bleiben unerreichbar.</li>



<li><strong>Keine individuelle Verantwortung:</strong><br>Ein Coach oder Therapeut trägt Verantwortung im Prozess. KI dagegen generiert Vorschläge ohne echtes Verständnis der Konsequenzen.</li>



<li><strong>Gefahr der Schein-Selbsthilfe:</strong><br>Wer sich ausschließlich auf KI verlässt, läuft Gefahr, wichtige Probleme zu verharmlose oder sich im Kreis zu drehen. Tiefe Heilung oder Veränderung brauchen Begegnung, verschiedene Perspektiven und die Wechselwirkung von Beziehung.</li>



<li><strong>Fehlende Differenzierung:</strong><br>KI kann keine <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/traumaheilung-was-ist-bindungstrauma/">Traumadynamiken</a> richtig einschätzen oder unbewusst laufende Prozesse begleiten, da viele Informationen über Stimme, Gestik und Mimik transportiert werden . Sie bleibt an der Oberfläche.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Die Illusion der Unabhängigkeit</h2>



<p>Ein gern genutztes Argument lautet: „Die KI macht mich unabhängiger, ich kann mir selbst helfen, sie ist rund um die Uhr erreichbar.“ Aber auch hier liegt ein Risiko. Psychische Entwicklung geschieht nicht in Isolation und permanenter selbstzentrierter Introspektion, sondern in Resonanz. <strong>Beziehungen</strong> sind der Ort, an dem Heilung stattfindet.</p>



<p>Der Psychoanalytiker Heinz Kohut brachte es prägnant auf den Punkt:</p>



<blockquote class="is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">

<p><em>„Ohne Beziehung gibt es kein Selbst.“</em></p>

</blockquote>



<p>Dieses Zitat erinnert daran, dass echte Veränderung nicht durch Wissensvermittlung allein entsteht, sondern durch die Erfahrung, gesehen, gespiegelt, verstanden und sicher begleitet zu werden.</p>



<p>Die Überwindung einen Coach oder Therapeuten aufzusuchen, schambehaftete Themen einem anderen Menschen preiszugeben, sich in das unsichere Feld Beziehung zu begeben ist ebenfalls ein maßgeblicher Schritt, der unbewusst weitreichende <strong>positive</strong> Folgen hat:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mut zur Verletzlichkeit stärkt Selbstvertrauen</strong><br>Wer die Hürde überwindet, sich mit seinen Themen zu zeigen, macht die Erfahrung: offen zu sein, sich verletzlich zu zeigen stärkt in vielfacher Hinsicht</li>



<li><strong>Beziehung als Übungsfeld</strong><br>Die Coach-Klient-Beziehung bietet einen geschützten Raum, um Vertrauen, Abgrenzung und Nähe neu zu erleben und einzuüben und vor allem auch Fehler machen zu dürfen.</li>



<li><strong>Individuelle Resonanz</strong><br>Ein Coach agiert und reagiert nicht nach Schema F, sondern auf die persönliche Situation, die Körpersprache, die Zwischentöne &#8211; etwas, das KI oder Selbsthilfetexte einfach nicht leisten können.</li>



<li><strong>Heilung durch echtes Gegenüber</strong><br>Veränderung entsteht nicht allein durch Einsicht, sondern durch Resonanz und Co Regulation. Ein Coach bietet die Möglichkeit, in Beziehung korrigierende Erfahrungen zu machen, die nachhaltig wirken.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">KI fördert Abhängigkeit</h2>



<p>Ein weiterer großer Punkt ist die permanente Verfügbarkeit einer KI. Sie verfügt über die Möglichkeit permanent &#8222;Hilfestellung&#8220; zu leisten &#8211; rund um die Uhr. Das verhindert ein eigenes reflektieren und schränkt die Fähigkeit des Menschen in Pausenzeiten Informationen adäquat zu verarbeiten und eigene Schlüsse zu ziehen massiv ein. Es entsteht eine Abhängigkeit, für jede noch so kleine Frage wird KI zu Rate gezogen&#8230; Sinn und Ziel eines Coachings oder einer Therapie sollte jedoch genau das Gegenteil sein: Unabhängig, stabil und selbstständig ein gutes Leben zu führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein realistischer Umgang mit KI</h2>



<p>Es geht nicht darum, KI grundsätzlich abzulehnen. Im Gegenteil: Sie kann sinnvoll eingesetzt werden als Werkzeug zur Unterstützung.</p>



<p><strong>Praktische Empfehlungen für einen gesunden Umgang:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutze KI als Informationsquelle, nicht als Diagnoseinstrument</li>



<li>Lass Dich von KI inspirieren, aber überprüfe Inhalte kritisch</li>



<li>Verwende KI als Ergänzung, nicht anstelle eines Coachings oder einer Therapie</li>



<li>Suche den menschlichen Kontakt, sobald es um tieferliegende Themen geht</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">KI kann begleiten &#8211; aber nicht ersetzen</h2>



<p>Künstliche Intelligenz ist ein beeindruckendes Werkzeug, das Informationen zugänglich macht, Strukturen schafft und Reflexionsprozesse anstoßen kann. Doch sie ist und bleibt ein Werkzeug ohne Bewusstsein, ohne Empathie, ohne Verantwortung.</p>



<p>Coaching und Therapie sind Beziehungsprozesse. Sie leben von Vertrauen, Resonanz und der Erfahrung, dass jemand mitgeht, der die Komplexität versteht und individuell auf Dich reagieren kann.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p></p>
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		<title>Trauma und Kontrollverlust &#8211; existiert Sicherheit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 18:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trauma und Kontrollverlust &#8211; existiert Sicherheit?   Schafft Kontrolle echte Sicherheit? Das Bedürfnis nach Kontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Selbstregulation. Es dient als internes Ordnungssystem und allgemein als Grundlage für das Erleben von Sicherheit. Ohne ein gewisses Maß an Kontrolle über die eigene Umgebung und das eigene Verhalten ist psychische Stabilität kaum möglich. Sicherheit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Trauma und Kontrollverlust &#8211; existiert Sicherheit?</h1>				
		
<h1 class="wp-block-heading"> </h1>

<h2 class="wp-block-heading">Schafft Kontrolle echte Sicherheit?</h2>

<p>Das Bedürfnis nach Kontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Selbstregulation. Es dient als internes Ordnungssystem und allgemein als Grundlage für das Erleben von Sicherheit. Ohne ein gewisses Maß an Kontrolle über die eigene Umgebung und das eigene Verhalten ist psychische Stabilität kaum möglich.</p>

<p>Sicherheit wiederum entsteht nicht allein durch äußere Faktoren, sondern durch eine komplexe Wechselwirkung zwischen internen Zuständen und äußeren Rahmenbedingungen. Dabei ist Kontrolle ein Schlüsselfaktor, der jedoch individuell sehr unterschiedlich gewichtet wird.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Erlebter Kontrollverlust und seine Langzeitwirkungen</h2>

<p>Trauma zu erleben (hier kommst Du zum Artikel: <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/traumaheilung-was-ist-bindungstrauma/">Was ist Bindungstrauma?</a>) bedeutet Kontrollverlust.</p>

<p>Menschen, die eine traumatische Erfahrung gemacht haben &#8211; gleich ob akut oder als Bindungstrauma, erfahren einen Zustand, in dem sie keinen Einfluss mehr auf das eigene Erleben oder die Situation hatten. Dieser Kontrollverlust wird nicht nur kognitiv, sondern auch im Nervensystem und in den Zellen gespeichert.</p>

<p>In der Folge entsteht häufig ein vermehrtes Bedürfnis nach Kontrolle. Betroffene versuchen, ihr Leben so zu organisieren, dass Unsicherheiten möglichst ausgeschlossen werden, um einen erneuten Kontrollverlust zu vermeiden. Das äußert sich zum Beispiel in rigiden Tagesstrukturen, ständiger Analyse des sozialen Umfelds oder im Versuch, zwischenmenschliche Dynamiken durch angepasstes Verhalten zu steuern.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Empathie oder Kontrolle?</h2>

<p>Kontrolle wird dabei oft mit Empathie verwechselt: Wer ständig versucht, die Gedanken oder Stimmungen anderer wahrzunehmen, reagiert nicht zwingend mitfühlend, sondern vorsorglich &#8211; aus Angst.</p>

<p>Der Preis ist hoch:</p>

<ul class="wp-block-list">
<li>chronische innere Anspannung</li>

<li>Erschöpfung</li>

<li>reduzierte Selbstwahrnehmung</li>

<li>Selbstverlust</li>
</ul>

<p>Diese Art Strategien sind selten bewusst gewählt. Sie entstehen als Schutzmechanismus und führen oft zu einer paradoxen Situation: Je mehr Kontrolle angestrebt wird, desto weniger tatsächliche Kontrolle bleibt übrig. Denn je enger das Leben organisiert wird, desto störanfälliger wird es für unvorhergesehene Ereignisse und desto größer ist die Reaktion auf minimale Abweichungen.</p>

<p>(Hier kommst Du zum Artikel: <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/hochsensibilitaet-oder-hypervivgilanz/">Hochsensibilität oder Hypervigilanz?</a>)</p>

<h2 class="wp-block-heading">Die Differenz zwischen Handlung und Illusion</h2>

<p>Dabei ist es entscheidend, zwischen dem zu unterscheiden, was tatsächlich kontrollierbar ist, und dem, was der Illusion von Kontrolle unterliegt. Es ist nicht möglich, andere Menschen zu kontrollieren &#8211; weder ihre Gefühle noch ihre Bewertungen. Es ist ebenso wenig möglich, Gedanken vollständig zu steuern oder die Zukunft vorherzusehen. Was jedoch beeinflussbar bleibt, ist das eigene Verhalten, die eigene Perspektive und Wahrnehmung der Welt. Darin liegt ein sinnvoller Ansatzpunkt für echte Veränderung.</p>

<p>In der Praxis ist es hilfreich, die Aufmerksamkeit auf die Bereiche zu lenken, in denen Handlungsspielraum besteht. Das reduziert Stress, entlastet kognitive Ressourcen und stärkt die Selbstwirksamkeit. Gleichzeitig erfordert es die Bereitschaft und den Mut, Unkontrollierbares loszulassen.</p>

<p>Ein zentraler Gedanke dabei: Nicht alles muss unter Kontrolle gebracht werden. Ein gesundes Maß an Kontrolle dient der Stabilisierung &#8211; ein übersteigertes Maß jedoch unterminiert sie. Die richtige Balance muss gefunden werden.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Kontrolle im Alltag: funktional oder zwanghaft?</h2>

<p>Der Wunsch nach Kontrolle zeigt sich nicht nur in konkreten Handlungen, sondern auch in subtilen, alltäglichen Mustern:</p>

<ul class="wp-block-list">
<li>ständiges Nachfragen und absichern</li>

<li>das Bedürfnis nach Vorhersehbarkeit</li>

<li>übermäßiges Planen</li>

<li>Vermeidung von Überraschungen</li>
</ul>

<p>All diese Strategien sind nicht per se problematisch, erst ihre Intensität und Unflexibilität machen sie zu einer Belastung, bis hin zu Zwangshandlungen und Zwangsgedanken, die den Alltag bestimmen und massiven Einfluss auf alle Beziehungen nehmen.</p>

<p>Zwanghafte Kontrolle ist nicht dasselbe wie eine gesunde Selbstführung. Es ist die <strong>Angst</strong> vor Kontrollverlust, nicht das Ziel, die Kontrolle zu bewahren, die das System destabilisiert. Die Frage lautet also nicht: Habe ich genug Kontrolle? Sondern: Wovor schützt mich mein Kontrollverhalten?</p>

<h2 class="wp-block-heading">Neurobiologie der Kontrollverarbeitung</h2>

<p>Neurobiologisch betrachtet aktiviert Kontrollverlust das Angstzentrum im limbischen System, insbesondere die Amygdala. Gleichzeitig wird der präfrontale Kortex, zuständig für rationale Entscheidungen, in Stresssituationen gehemmt. Das führt zu reflexhaftem Verhalten, Denkblockaden und einer eingeschränkten Fähigkeit zur Perspektivübernahme.</p>

<p>Impulse übernehmen die Führung, Emotionen können nicht mehr gesteuert werden.</p>

<p>In der Hypnose gelingt es, diesen Kreislauf zu unterbrechen. Die tiefe Entspannung aktiviert den parasympathischen Anteil des autonomen Nervensystems. Das reduziert die Reizverarbeitung, senkt die innere Alarmbereitschaft und schafft den Boden für perspektivische Neubewertung. Aus Reaktion kann Handlung werden. Eine neue Erfahrung kann etabliert und umsetzbar gemacht werden.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Funktionale Kontrolle: der sinnvolle Rest</h2>

<p>Ein vollständiger Kontrollverzicht ist weder realistisch noch sinnvoll. Ein gewisses Maß an Vorhersehbarkeit ist notwendig, um Struktur und Orientierung zu behalten, insbesondere bei psychischer Belastung. Doch funktionale Kontrolle unterscheidet sich von dysfunktionalem Kontrollverhalten durch ihre Flexibilität: Sie erlaubt Abweichung, kennt Grenzen und findet Mut und Neugierde um Unbekanntes zu erforschen und zu akzeptieren.</p>

<p>Wer beginnt, Kontrolle selektiv anzuwenden, dort, wo sie möglich und hilfreich ist, schafft Raum für Entwicklung. Das bedeutet nicht, Unsicherheit zu ignorieren, sondern mit ihr leben zu lernen. Im Hypnoseprozess wird dies zur zentralen Kompetenz: mit dem Unerwarteten in Kontakt zu kommen und dies als sicher zu erfahren.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Steuerung beginnt mit der Anerkennung von Grenzen</h2>

<p>Die Illusion vollständiger Kontrolle ist menschlich &#8211; aber sie bleibt eine Illusion. Psychische Gesundheit entsteht nicht durch totale Kontrolle, sondern durch die Fähigkeit, Unsicherheit zu regulieren. Hypnotherapeutische Verfahren bieten einen Zugang, um diese Regulation neu zu lernen &#8211; körperlich, emotional und kognitiv.</p>

<p>Die Arbeit mit dem Kontrollbedürfnis ist kein Verzicht, sondern eine Umstrukturierung: Weg von der Kompensation über Kontrolle, hin zu echter Einflussnahme im eigenen Erleben. Dort, wo Einfluss real möglich ist, im Unterbewusstsein.</p>

<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbstverantwortung: Raus aus der Schuldfrage, rein in die Verantwortung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 09:46:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldgefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbstverantwortung: Raus aus der Schuldfrage, rein in die Verantwortung &#160; Was ist der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung? Macht es einen Unterschied ob ich mich verantwortlich oder schuldig fühle? &#160; In unserem Sprachgebrauch und unserer Wahrnehmung machen wir eher selten einen Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung &#8211; es scheint, als wäre beides dasselbe. Dem ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Selbstverantwortung: Raus aus der Schuldfrage, rein in die Verantwortung </h1>


<h1 class="wp-block-heading">&nbsp;</h1>



<p>Was ist der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung? Macht es einen Unterschied ob ich mich verantwortlich oder schuldig fühle? &nbsp;</p>



<p>In unserem Sprachgebrauch und unserer Wahrnehmung machen wir eher selten einen Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung &#8211; es scheint, als wäre beides dasselbe. Dem ist aber nicht so und wenn wir das tun, nehmen wir uns selbst die Möglichkeit, unser Leben aktiv und kraftvoll zu gestalten. Daher ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen und zu erforschen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schuld</h2>



<p>Schuld an sich ist ein Konzept, um gesellschaftliche Werte und Normen einhalten zu können. Sie ist also erstmal kein Gefühl und auch keine Emotion (ja, hier gibt es ebenfalls eine Unterscheidung, Emotion ist nicht gleich Gefühl). Und sie ist wichtig für das geregelte Zusammenleben einer Gesellschaft. </p>



<p>Beurteile ich mich selbst (oder andere) als schuldig, können daraus dann Gefühle/Emotionen entstehen: Traurigkeit, Scham, Schwere oder Wut. Ganz generell bezieht sich Schuld auf ein Ereignis in der Vergangenheit, fesselt mich gedanklich und emotional im Gestern, lässt mich wieder und wieder darum kreisen und erschafft ein Gefängnis voller Verstrickung, Kraftlosigkeit und scheinbarer Handlungsunfähigkeit &#8211; wenn sie emotional belegt ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Opfer und Täter. Das ewige Drama</h3>



<p>Die gute alte Schuldzuweisung. Es muss ein Schuldiger gefunden werden! Oder ein Verantwortlicher?? Bin ich schuld?</p>



<p>Schuld hat für viele Menschen einen beinahe religiösen Beigeschmack von Strafe. Als Täter (ich weise Schuld zu) verurteile ich den anderen in seinem Tun und &#8211; tadaa &#8211; fühle mich nicht verantwortlich um etwas an der Situation zu verändern. Ich stagniere also und bleibe passiv, so lange ich die Schuld woanders suche.</p>



<p>Als Opfer (mir wird Schuld zugewiesen/weise mir selbst Schuld zu) fühle ich mich beschämt und falsch. Ich werde schwer, es scheint kein Entrinnen zu geben. Ich muss büßen. Wieder stagniere ich in der Situation und mit mir, zu schwer ist die Last, die es zu tragen gilt. Ich leide.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum wir Verantwortung lieber vermeiden</h3>



<p>Weil wir Schuld und Verantwortung verwechseln, in einen Topf miteinander werfen und fleißig darin herumrühren&#8230;</p>



<p>Schuld(gefühl) verhindert Verantwortung! So lange ich mich schuldig fühle, drehe ich mich um mich selbst und das was geschah. So lange ich das aber tue, bin ich nicht frei, mich damit zu beschäftigen, was wirklich ansteht: Das Problem zu lösen. In diesem Zusammenhang, hindert mich die Schuld also daran, meine eigene Verantwortung zu übernehmen.</p>



<blockquote class="is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">

<p>&#8222;<strong>Es ist nicht wichtig, wer Schuld daran hat, dass irgendetwas kaputt ist, wenn es deine Verantwortung ist, es wieder zu reparieren.</strong>&#8222;</p>

</blockquote>



<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verantwortung</h2>



<p>Die Frage nach der Verantwortung richtet sich vorwärts auf die Zukunft. Sie hat nichts mit dem Fehler zu tun, der in der Vergangenheit liegt. Sie will etwas Anderes klären: Bist Du bereit, mit dem, was passiert ist, umzugehen, damit Du ein glückliches Leben führen wirst? Verantwortung richtet den Blick in die Zukunft und eröffnet neue Möglichkeiten.</p>



<p>Und &#8211; by the way &#8211; natürlich darfst Du jemanden, der an etwas Schuld ist, die Schuld geben und Dich ärgern. Das ist richtig und wichtig! Die weiterführende Frage ist aber: Wie gehst Du mit dem Ärger um und was für Möglichkeiten hast Du, damit es Dir gut geht?</p>



<blockquote class="is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">

<p>&#8222;<strong>Es ist auch nicht meine Schuld, wenn ich betrogen werde. Aber es ist meine Verantwortung, wie ich mit diesem Schmerz umgehe und ich ein glückliches Leben für mich erschaffe.</strong>&#8222;</p>

</blockquote>



<p>Du siehst &#8211; Verantwortung erschafft Möglichkeiten und ist lösungsorientiert: sie erschafft die Freiheit die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und zu gestalten.</p>



<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum beschuldige ich mich selbst?</h2>



<p>Die Frage nach Schuld ist eng damit verknüpft, wie ich mit meinen Emotionen umgehe. Oft geben Kinder und Erwachsene, die Missbrauch erlebt haben, nicht dem Täter die Schuld, sondern sich selbst. Wie kann das sein? Weil Erlaubnis und Gelegenheit die eigenen Gefühle zum Ausdruck zu bringen gefehlt hat, denn Emotionen zum Ausdruck zu bringen wäre gefährlich gewesen. Es ging schlicht um das reine Überleben.</p>



<p>Diesen Gefühlen Raum zu geben, ist im ersten Schritt unglaublich wichtig, um dann später in eine Selbstverantwortung kommen zu können.</p>



<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schuld wünscht Leid und Strafe &#8211; der Ruf nach Gerechtigkeit</h2>



<blockquote class="is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">

<p>&#8222;<strong>Wenn jemand Schuld hat, wollen wir, dass er leidet und bestraft wird. Wir wollen, dass es seine Verantwortung ist, den Schaden wiedergutzumachen.</strong>&#8222;</p>

</blockquote>



<p>Der Ruf nach Gerechtigkeit wir laut &#8211; lies gerne meinen Blogartikel zum Thema: Gerechtigkeit &#8211; was uns weiter in Verstrickung hält. <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/gerechtigkeit-vergangenheit-verstrickung/">Hier.</a></p>



<p>Im Grunde wollen wir das: Wir wollen, dass der Schuldige leidet, dass er seine gerechte Strafe bekommt. Und: Dass er seine Tat ungeschehen macht. Das was geschah, soll nie passiert sein. Dass genau das nicht möglich ist, hindert uns nicht daran, es zu wollen. Der Schuldige soll seine Tat aus unserer Vergangenheit radieren. So, dass sie keine Rolle mehr in unserer Gegenwart bzw. in unserer Zukunft mehr spielen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Vergangenheit ist unabänderlich</h2>



<p>Es wäre so eine Erleichterung, wenn der, der uns etwas angetan hat, auch bitte jetzt dafür sorgen würde, dass wir dennoch ein glückliches Leben führen. Die vermeintlich schlechte Nachricht ist: Er kann es nicht tun und es ist nicht seine Verantwortung. Niemand kann Vergangenheit verändern. Darauf zu hoffen ist selbstschädigend und verstrickend. Ein nicht-wahrhaben-wollen. Und manchmal ist der Mensch, der Schuld an unserem zerstörten Leben trägt, schon längst gestorben. Wie soll er also dafür sorgen, dass es uns besser geht? Er kann es nicht. Welchen Sinn hat es also, die eigene Kraft damit zu verschwenden darauf zu hoffen, dass er es doch tut?</p>



<figure><img decoding="async" style="width: 328px; height: auto;" src="https://www.sonjapertl-hypnose.de/wp-content/uploads/2025/07/binoculars-7723093_640.jpg" alt="Fernglas vor einem fenster." /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Perspektive auf die Vergangenheit lässt sich ändern</h2>



<p>Um also raus aus der Schuldfrage zu kommen, in eine freie Gestaltung Deines Lebens, ist ein Perspektivwechsel notwendig. Die Gedanken &#8211; ob an Schuld oder an Verantwortung &#8211; beeinflussen maßgeblich unser Verhalten und unsere Handlungsfähigkeit. Bewerte die Vergangenheit für Dich neu &#8211; Hypnose kann Dir dabei helfen. Und dann&#8230;&#8230;</p>



<p>Selbstverantwortung ist Freiheit und Schöpferkraft:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verlasse die Opferrolle und richte den Blick auf Dich und nach vorne</li>



<li>Nutze Fehler um daraus zu lernen</li>



<li>Finde heraus, was Deine Werte und Grenzen sind und triff auf dieser Basis Entscheidungen</li>



<li>Definiere Ziele aufgrund Deiner Werte</li>



<li>Reflektiere Dich selbst &#8211; nicht mit harter Kritik, sondern freundlich und wohlwollend</li>



<li>Erlaube Dir kleine Schritte</li>
</ul>



<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/selbstverantwortung-schuldfrage/">Selbstverantwortung: Raus aus der Schuldfrage, rein in die Verantwortung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.sonjapertl-hypnose.de">Sonja Pertl Hypnose</a>.</p>
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		<title>Die Heilungslüge &#8211; Gibt es vollständige Heilung überhaupt?</title>
		<link>https://www.sonjapertl-hypnose.de/die-heilungsluege-gibt-es-heilung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 13:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[heilungslüge]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Traumaheilung]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist heilung]]></category>
		<category><![CDATA[wie kann ich heilen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Heilungslüge &#8211; Gibt es vollständige Heilung überhaupt? Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich dachte lange, Heilung funktioniere auf dieselbe Weise wie eine Kopfschmerztablette: Pille rein, Kopfweh weg. Ich wurde eines Besseren belehrt &#8211; und habe heute Freude auf meinem Weg der Entwicklung. Was ist Heilung? Wann bin ich fertig mit heilen? [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Die Heilungslüge &#8211; Gibt es vollständige Heilung überhaupt?</h1>


<p>Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich dachte lange, Heilung funktioniere auf dieselbe Weise wie eine Kopfschmerztablette: Pille rein, Kopfweh weg. Ich wurde eines Besseren belehrt &#8211; und habe heute Freude auf meinem Weg der Entwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Heilung? Wann bin ich fertig mit heilen?</h2>



<p>Fertig? Wie sieht das aus? Wir leben alle unfassbar glücklich und ohne Probleme auf dieser Erde? Hast Du Dir je Gedanken darüber gemacht, was Heilung denn eigentlich ist? Die Antwort, die ich am häufigsten bekomme, ist: Mein Problem ist weg &#8211; das ist Heilung. Aber spinne diesen Gedanken einmal weiter, rolle ihn ein wenig im Kopf herum und spüre ihm nach&#8230;.. Heilung kann so viel mehr sein.</p>



<blockquote class="is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">

<p>&#8222;Heilung ist, auf dem Sterbebett zu liegen und in völligem Frieden mit dem Moment und was geschieht zu sein.&#8220;</p>

</blockquote>



<p>Dieser Satz, den ich vor Jahren einmal irgendwo las, hat meine Sicht auf das Wort Heilung völlig verändert. Denn es gibt Dinge auf dem Lebensweg, die unabwendbar und bleibend sind, mit denen wir trotzdem zufrieden und glücklich leben können. Ja. Das geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Widerstand &#8211; die Mutter allen Leids</h2>



<p>In der buddhistischen Philosophie wird der innere Widerstand gegen den gegenwärtigen Moment, die Zukunft oder die Vergangenheit als Ursache für Leiden angesehen. Und der Widerstand ist genau das, was uns gefangen hält: Im ewigen Kreisen um die schmerzliche Vergangenheit. Im Sorgen machen um die Zukunft. In der Unzufriedenheit für den jetzigen Moment. Es ist ein Kreislauf aus unbewusst wiederholtem Drama und Widerstreben. Selbstverletzend und mit einem beinahe unwiderstehlichen Sog. </p>



<p>Was gibt es zu tun? Den Widerstand einfach aufgeben und dann ist alles gut? Zum Teil ja, die Aufgabe, das Bewusstsein für innere Widerstände ist zumindest ungemein hilfreich, reicht aber nicht in alle Tiefen. Wir sind scheinbar komplexer&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">5 hilfreiche Gefährten auf dem Weg zu Deiner Heilung</h3>



<p>Im Laufe meines eigenen Entwicklungsweges, meiner Erfahrung als <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/">Hypnosetherapeutin</a> und aus unendlich vielen Gesprächen mit Kollegen, kristallisieren sich immer wieder 5 Dinge heraus, die grundlegend wichtig sind um ein gutes Leben (Heilung?) zu finden und glücklich zu sein:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstmitgefühl &#8211; Selbstfreundlichkeit</h2>



<p>Selbstfreundlichkeit ist der unabdingbare Grundstock für alles was Du tust! Denn dann tust Du es nicht um gut genug zu sein, zu leisten oder Dich zu optimieren. Du tust es für Dich. Das ist ein wichtiger Unterschied!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dir selbst Dein bester <strong>Freund</strong> zu sein ist hier das Motto </li>



<li>Begleite Dich <strong>liebevoll</strong> auf Deinem Weg </li>



<li>Sei bei Dir &#8211; ganz</li>



<li>Unterstütze Dich motivierend &#8211; aber nicht antreibend </li>



<li>Halte Deine Hand, wenn es schwierig wird </li>



<li>Suche Dir Hilfe, wenn Du sie brauchst</li>



<li><strong>Achte</strong> Deine Grenzen und Werte</li>



<li>Stehe für Dich ein</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Achtsamkeit</h2>



<p>Nur wer wahrnimmt was gerade los ist, kann reagieren, regulieren, für sich selbst sorgen. Wenn Du nicht da bist, wie sollst Du dann wissen, was Du brauchst oder wo Deine Grenzen sind?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sei im jetzigen Moment und da &#8211; dann spürst Du, was Du brauchst</li>



<li>Plane Zukunft ebenso bewusst</li>



<li>Bearbeite Vergangenheit bewusst</li>



<li>Bewohne Deinen Körper vollständig</li>



<li>Sei Dir Deiner Emotionen und Gefühle <strong>bewusst</strong></li>



<li>Sei Dir Deiner Muster und Gewohnheiten bewusst </li>



<li>Nimm Dich vermehrt urteilsfrei wahr</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Neugierde &#8211; kindlicher Forscherdrang</h2>



<p>Die Welt (wertfrei) zu sehen, als wäre sie ganz neu für Dich, lässt Spiel und Ausprobieren zu. Aus dieser Haltung heraus, kannst Du Dich und Deinen Weg in Leichtigkeit erforschen.</p>



<figure><img decoding="async" src="https://www.sonjapertl-hypnose.de/wp-content/uploads/2025/07/kids.png" alt="Spielende Kinder erforschen die Welt" style="width:418px;height:auto"/></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betrachte die Welt als wärst Du wieder 5 Jahre alt. Untersuchend. <strong>Neugierig.</strong></li>



<li>Erforsche Dich selbst, als wärst Du ein Wunderwerk der Natur (bist Du übrigens auch&#8230;)</li>



<li>Finde klitzekleine Kleinigkeiten, die faszinierend schön sind und berühre sie, rieche an ihnen, schmecke sie</li>



<li>Sei wie ein <strong>Kind</strong>: Frei von Urteil, mit offenem Herzen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Freude &amp; Spaß (nein, das ist nicht dasselbe)</h2>



<p>Freude ist ein tiefes, warmes, weites Gefühl. Spaß ist quirlig-lebendig und erfrischend. Beide sind Dir Partner, um Leichtigkeit und den inneren Antrieb für die Begehung Deines Weges einzulassen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öffne Dein Herz für tiefe Freude &#8211; finde heraus, wie sie sich für Dich anfühlt und wo genau sie zu finden ist (Spoiler: in Dir drin)</li>



<li>Schaffe unbeschwerte Momente die völlig sinnlos scheinen und nur dem reinen Spaß gewidmet sind</li>



<li>Singe falsch und laut </li>



<li>Lache was das Zeug hält</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Körperwahrnehmung</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Körper ist Dein Wohnort. Bist Du zu Hause?</li>



<li>Lerne Deinen Körper wahrzunehmen und ihm zu geben was er braucht</li>



<li>Bewege Dich (mit Selbstfreundlichkeit!)</li>



<li>Atme</li>



<li>Tanze</li>



<li>Spüre</li>



<li>Nähre Dich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn ich all das kann und habe, bin ich dann vollständig geheilt?</h3>



<p>Im Sinne von: &#8222;Problem weg?&#8220; Nein. (Lerne die richtigen Fragen zu stellen ;))</p>



<p>Im Sinne von: &#8222;Ich habe Freude an meinem Weg! Ich bin neugierig was mir mein Tag so alles bringt, gehe meine Schwierigkeiten sanft und liebevoll an und muss über Dinge lachen, die mich früher völlig aus der Bahn geworfen haben?&#8220; Ja.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich all das werden oder lernen?</h2>



<p>Langsam. Es ist ein Weg. Kennst Du den alten, ausgelutschten Spruch &#8222;Der Weg ist das Ziel?&#8220; Genau das. Erfreue Dich an Dir. An Deinem Weg. Auch das muss manchmal erlernt werden.</p>



<p>Manche Dinge verschwinden wie von selbst mit einem Fingerschnipp. Manche sind zäh und benötigen ein Leben lang und einen Swimmingpool voll Geduld. Manche kommen nach Jahren wieder. Manche Probleme sind manchmal keine. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das ist aber langwierig&#8230;</h2>



<p>Es gibt sie durchaus &#8211; die leichte und schnelle Lösung für manche Dinge. Aber eher nicht für einen ganzen Entwicklungsweg&#8230; Es gilt für Dich die richtigen Begleiter und Lehrer zu finden, die die passenden Werkzeuge für Dich bereit halten, um mit Dir ein Stück auf Deinem Weg zu gehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Therapie </li>



<li>Beratung </li>



<li><a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/">Hypnose</a></li>



<li>Energiearbeit &#8230;</li>
</ul>



<p>All das bietet eine reiche Palette an Möglichkeiten. Nutze sie für Dich. Lerne. </p>



<blockquote class="is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">

<p>&#8222;Geh einfach los. Leben passiert so oder so und niemand von uns, weiß wie Leben gehen soll. Warum nicht einfach loslaufen?&#8220;</p>

</blockquote>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Es ist einfach, aber nicht leicht</h2>



<p>Lieber Leser. Es gibt Zustände und Erkrankungen des Geistes, die solche Texte wie diesen wie Hohn wirken lassen.</p>



<p>Leichtigkeit? Freude? Glück? Was soll das sein? Wenn die Kraft fehlt, wenn überall Nacht ist und wenn alle Ressourcen weg sind, gibt es dennoch Wege. Es sind Schritte, kleine, scheinbar ausweglos &#8211; aber es gibt sie. Es gibt Lösungen.</p>



<p>Bitte suche Dir professionelle Hilfe und ich möchte Dich erinnern: Medikamente lösen keine Probleme. Aber sie können Dir über die schlimmsten Momente hinweg helfen, um neue Kraft zu schöpfen.</p>



<p>Telefonseelsorge: 0800 1110111       https://online.telefonseelsorge.de/</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Eifersucht: 5 Gründe die Eifersucht auslösen und was Du tun kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 09:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[selbstwert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eifersucht: 5 Gründe die Eifersucht auslösen und was Du tun kannst &#8222;Es gibt viele Gründe für Eifersucht in Beziehungen. Hat das wirklich nur mit dem Selbstwert zu tun? Nicht ganz.&#8220; Woher kommt Eifersucht? Warum fühlen wir so? Und vor allen Dingen: Wie kann man das ändern? Eifersucht ist die Angst vor einem generellen Mangel &#8211; [&#8230;]</p>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Eifersucht: 5 Gründe die Eifersucht auslösen und was Du tun kannst</h1>				</div>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Es gibt viele Gründe für Eifersucht in Beziehungen. Hat das wirklich nur mit dem Selbstwert zu tun? Nicht ganz.&#8220;</h3>
</blockquote>



<p>Woher kommt Eifersucht? Warum fühlen wir so? Und vor allen Dingen: Wie kann man das ändern? </p>



<p>Eifersucht ist die Angst vor einem generellen Mangel &#8211; dem Verlust der Sicherheit/Liebe/Bindung und entspringt in den meisten Fällen der eigenen Beziehung zu sich selbst. Wer bei sich ist, in sich sicher ist, wird sehr viel weniger eifersüchtig sein. Lass uns einen kurzen Blick darauf werfen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstwert &#8211; sich mit anderen vergleichen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vergleichst Du Dich zu viel mit anderen?</li>



<li>Kennst Du Deinen Wert als Mensch? Als Partner? </li>



<li>Lebst Du Deine eigenen Werte?</li>



<li>Bist Du der wichtigste Mensch in Deinem Leben?</li>
</ul>



<p>Wenn Du Dich mit anderen vergleichst und dabei immer schlechter abschneidest, gilt es zu handeln und dringend Deinen Selbstwert zu stärken! Finde Deine Stärken und Werte im Leben, lerne Dich selbst als sicher und zuverlässig zu erfahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertrauen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hast Du gelernt Dir selbst zu vertrauen?</li>



<li>Hast Du gelernt anderen (dem anderen Geschlecht) zu vertrauen?</li>



<li>Konntest Du die Erfahrung machen, dass Partnerschaften stabil sein können?</li>



<li>Hast Du gelernt dem Leben zu vertrauen? Dass das Leben es gut mit Dir meint, Dich unterstützt?</li>
</ul>



<p>Selbstvertrauen sowie Selbstwert sind immer an die eigene Person gekoppelt. Es bedeutet, dass Du Dich jederzeit auf Dich verlassen kannst, egal was passiert. Du fühlst Dich in Dir zu Hause und sicher. Es bedeutet auch, dass Du Deine eigenen Werte kennst, nach ihnen lebst und entsprechende Grenzen setzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verlustangst</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hast Du ständig Angst den Partner zu verlieren?</li>



<li>Drehen sich Deine Gedanken nur noch um den anderen und Du selbst verlierst eigentlich Dich dabei?</li>



<li>Hast Du wiederholt traumatische Erfahrungen mit Verlusten gemacht?</li>
</ul>



<p>Verlustangst ist mit eines der stärksten Gefühle, die sich als Eifersucht zeigen. Anstatt Deinen Partner für Deine Gefühle verantwortlich zu machen und sein Verhalten ändern oder ihn gar kontrollieren zu wollen, gestehe Deine Angst ein. Zudem ist Sicherheit im Außen eine Illusion&#8230; Du hast keine Garantie, dass die Beziehung für immer dauern wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frühe Erfahrungen von Verrat &#8211; Trauma</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wurdest Du wiederholt verraten, betrogen, belogen?</li>



<li>Waren Deine Beziehungspersonen in der Kindheit sicher und zuverlässig?</li>



<li>Hattest Du Vorbilder, die Dir stabile Beziehungen vorgelebt haben?</li>



<li>Lebst Du Dein eigenes Leben?</li>
</ul>



<p>Bindungstrauma <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/traumaheilung-was-ist-bindungstrauma/" data-type="link" data-id="https://www.sonjapertl-hypnose.de/traumaheilung-was-ist-bindungstrauma/">(hier erfährst Du mehr darüber)</a> entsteht nicht über Nacht. Wiederholte Erfahrungen in der frühen Kindheit prägen unsere Bindungs- und Beziehungsmuster unbewusst ein Leben lang. Manchmal &#8222;übertragen&#8220; sich Muster/Emotionen/Verhalten von den Erwachsenen auf die Kinder, die dann nicht ihr eigenes Leben leben, sondern das der Eltern oder gar der Generationen zuvor <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/transgenerationale-traumata-hypnose/">(Transgenerationale Traumata)</a>. Löse Deine Traumata auf über ursachenorientierte Hypnose und Traumaarbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die falsche Beziehungsperson</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Habt Ihr dieselben Ziele und Werte im Leben und dem Bereich der Partnerschaft? </li>



<li>Fühlst Du Dich sicher genug um Deine Bedürfnisse und Grenzen zu formulieren? (Könnte auch am Selbstwert liegen)</li>



<li>Ist Kommunikation möglich, auch wenn etwas beziehungsgefährdendes ausgesprochen werden muss? </li>
</ul>



<p>Viele Partnerschaften die mir begegnet sind, haben schlicht und ergreifend keinerlei Passung. Es treffen zwei Menschen mit völlig unterschiedlichen Werten und Haltungen aufeinander. Unsicherheit und Unzufriedenheit sind vorprogrammiert. Hier ist es trotzdem sinnvoll tiefer nachzusehen, wie es kommt, dass Du an einem Menschen festhältst, mit dem Du nichts gemein hast. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eifersucht ist nicht gleich Eifersucht</h2>



<p>Lerne also Deine Gefühle und Emotionen zu unterscheiden, so kannst Du ganz gezielt am Auslöser Deiner Eifersucht arbeiten, Deinen Selbstwert stärken, Traumata, alte Muster und hinderliche Glaubenssätze auflösen und endlich Frieden und Sicherheit in Dir finden. Das schafft den Boden für stabile und lebendige Partnerschaft.</p>
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		<item>
		<title>Bist Du süchtig nach Liebe oder süchtig nach Schmerz? Wiederholte Dramen in Beziehungen &#8211; Bindungstrauma</title>
		<link>https://www.sonjapertl-hypnose.de/beziehungsdramen-suechtig-nach-schmerz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 08:38:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsdrama]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[süchtig nach liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bist Du süchtig nach Liebe oder süchtig nach Schmerz? Wiederholte Dramen in Beziehungen &#8211; Bindungstrauma Häufig eskalierender Streit, rasende Eifersucht und die Angst verlassen zu werden. Die Frage ob Schmerz süchtig mache, scheint zunächst völlig abwegig zu sein. Wer will schon Schmerzen? Natürlich wollen wir alle Liebe! Die unschöne Wahrheit aber ist, dass Leiden &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/beziehungsdramen-suechtig-nach-schmerz/">Bist Du süchtig nach Liebe oder süchtig nach Schmerz? Wiederholte Dramen in Beziehungen &#8211; Bindungstrauma</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.sonjapertl-hypnose.de">Sonja Pertl Hypnose</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Bist Du süchtig nach Liebe oder süchtig nach Schmerz? Wiederholte Dramen in Beziehungen &#8211; Bindungstrauma</h1>				
		
<p><strong>Häufig eskalierender Streit, rasende Eifersucht und die Angst verlassen zu werden.</strong> <strong>Die Frage ob Schmerz süchtig mache, scheint zunächst völlig abwegig zu sein. Wer will schon Schmerzen? Natürlich wollen wir alle Liebe! Die unschöne Wahrheit aber ist, dass Leiden &#8211; in latenter und auch schubweiser, dramatischer Form &#8211; körperlich und emotional abhängig machen kann.</strong></p>


<h2 class="wp-block-heading">Was ist Sucht?</h2>


<p>Abhängigkeiten zeigen sich daran, ob wir aus einem Zwang heraus handeln oder ob die Freiheit besteht, die Handlung selbst zu bestimmen &#8211; sich entspannt umentscheiden zu können. Dabei geht es nicht um automatisierte Gewohnheiten, sondern eben um einen regelrechten Zwang. </p>


<p>Süchte, egal welcher Art, sind auf der emotionalen Ebene, wie auch körperlich verankert. Das gilt für Raucher oder Alkoholiker ebenso, wie für eine emotionale Abhängigkeit in Partnerschaften oder eben auch die Sucht nach Drama oder dem absoluten Höhenflug der Liebe.</p>


<p></p>


<h2 class="wp-block-heading">Liebes- und Emotionssucht</h2>


<p>Vor allem empathische Frauen kennen das: Heftige Verliebtheit zu Beginn einer Partnerschaft und dann die emotionale Achterbahnfahrt im Anschluss. </p>


<p>Obwohl der Leidensdruck extrem hoch ist, können und wollen sie nicht mehr auf den Höhenflug verzichten, da eine stabile Partnerschaft &#8222;langweilig&#8220; zu sein scheint. Das ist gut nachvollziehbar, das Problem ist nur: je höher der Flug, desto tiefer der emotionale Absturz in Verbindung mit <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/bindungsangst-verlustangst-trauma/">Verlustangst</a>, Einsamkeit, Schmerz.</p>


<p>Wie bei jeder Sucht entsteht zuerst der Rausch und dann &#8211; das Loch, die Leere, Leid. Hangover. Und wie auch bei einer stofflichen Sucht gewöhnt sich der Körper an den Ausnahmezustand und fordert ihn sogar irgendwann ein:</p>


<ul class="wp-block-list">
<li>Das Nervensystem kennt die Auf und Abs sehr gut und deklariert diesen Zustand als sicher &#8211; da durch Wiederholung bekannt und gewohnt</li>


<li>Die Hormonausschüttung während eines Hochs (Dopamin, Endorphin) sorgt für eine Kick und unendliche Glücksgefühle &#8211; eine Normalisierung des Hormonspiegels wird dann im Anschluss als negativ, leer und langweilig empfunden</li>
</ul>


<p></p>


<h2 class="wp-block-heading">Sucht nach Schmerz und Drama</h2>


<blockquote class="is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich konnte es einfach nicht lassen, immer wieder neue Dinge zu finden, wegen denen ich ihm die Hölle heiß gemacht habe.&#8220;</p>
</blockquote>


<p>Man kann es nicht lassen. Das ist keine Ausrede, es ist wie ein Zwang, ein innerer Druck, das tun zu müssen. Lieber Schmerz und Angst, als&#8230;. gar nichts. Und immer schön in der Hoffnung, dass der Höhenflug ja dann doch wieder kommt. Vielleicht. </p>


<ul class="wp-block-list">
<li>Auch Schmerz und Drama sorgen für einen Endorphin-Kick und Adrenalinausstoß &#8211; beides macht abhängig </li>


<li>Der Zustand des Leidens ist oft schon aus der frühen Kindheit bekannt und wird auch hier vom Nervensystem als &#8222;sicher&#8220; eingestuft &#8211; da dieser Zustand bekannt und gewohnt ist </li>
</ul>


<p></p>


<h2 class="wp-block-heading">Wie entstehen die Sucht nach Drama und die Sucht nach Liebe auf emotionaler Ebene?</h2>


<p>Sehr häufig finden wir die Ursachen in der frühkindlichen Entwicklung. Wiederholter Mangel an Geborgenheit, Sicherheit und Zuwendung; Elternteile, die keine gesunde Partnerschaft entwickeln und vorleben konnten aber auch spätere Erfahrungen mit dysfunktionalen Beziehungen hinterlassen Spuren im Nervensystem und der Fähigkeit sich selbst auf emotionaler Ebene zu regulieren. Bindungstrauma entsteht und erschwert stabile Beziehungen &#8211; oft auf allen Ebenen: Partnerschaften, familiäre Beziehungen, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse</p>


<p>In diesem Blogartikel erfährst Du mehr zum Thema wie Bindungstrauma genau entsteht:</p>


<p><a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/traumaheilung-was-ist-bindungstrauma/">Traumaheilung &#8211; was ist Bindungstrauma?</a></p>


<p></p>


<h2 class="wp-block-heading">Die gute Nachricht ist: Was erlernt wurde, kann in großen Teilen wieder umgelernt werden.</h2>


<p>Beziehungsmuster können umtrainiert und neu erlernt werden über:</p>


<ul class="wp-block-list">
<li>Nervensystemarbeit</li>


<li>Embodiment (Körperarbeit)</li>


<li>Ursachenfindung und Auflösung <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/">(Hypnose)</a></li>


<li>Emotionsregulation</li>
</ul>


<p>Ziel aller Übungen ist immer, eine gesunde Emotionsregulation zu erreichen, das Nervensystem so zu trainieren, dass es erkennen kann was WIRKLICH sicher ist und was nicht und die neuen Informationen zu integrieren um sie in die Umsetzung bringen zu können. </p>


<p>Dann ist echte Liebe möglich. Freiwillig und sicher.</p>


<figure><img decoding="async" src="https://www.sonjapertl-hypnose.de/wp-content/uploads/2025/07/Design-ohne-Titel-1.png" alt="Verliebtes Paar. gesunde Partnerschaft" style="width:371px;height:auto"/></figure>


<h3 class="wp-block-heading">Vielleicht interessiert Dich auch:</h3>


<p><a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/toxische-beziehungen-erkennen-und-loesen/">Toxische Beziehungen erkennen und sich daraus befreien</a> &amp; <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/bindungsangst-verlustangst-trauma/">Verlustangst vs. Bindungsangst</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/beziehungsdramen-suechtig-nach-schmerz/">Bist Du süchtig nach Liebe oder süchtig nach Schmerz? Wiederholte Dramen in Beziehungen &#8211; Bindungstrauma</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.sonjapertl-hypnose.de">Sonja Pertl Hypnose</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was ist mit Hypnose wirklich möglich?</title>
		<link>https://www.sonjapertl-hypnose.de/was-ist-mit-hypnose-wirklich-moeglich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2025 09:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[möglichkeiten hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[was kann man mit hypnose heilen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist mit Hypnose wirklich möglich? Wenn man sich das Spektrum der Behandlungsmöglichkeit mit Hypnose so ansieht, kommt schnell die Frage auf, wie es sein kann, dass so viele unterschiedliche Probleme und Erkrankungen damit geheilt, gelindert oder gelöst werden können. Klingt manchmal so ein bisschen nach einem Allheilmittelchen, einer Glaubensfrage oder vermeintlicher Zauberei. Hypnose ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Was ist mit Hypnose wirklich möglich?</h1>


<p>Wenn man sich das Spektrum der Behandlungsmöglichkeit mit Hypnose so ansieht, kommt schnell die Frage auf, wie es sein kann, dass so viele unterschiedliche Probleme und Erkrankungen damit geheilt, gelindert oder gelöst werden können.</p>



<p>Klingt manchmal so ein bisschen nach einem Allheilmittelchen, einer Glaubensfrage oder vermeintlicher Zauberei. Hypnose ist kein Allheilmittel – falls Dir das doch mal jemand so verkauft, rate ich dir …. Lauf.</p>



<p>Aber &#8211; das was Hypnose tatsächlich kann, basiert auf der menschlichen Wahrnehmungsfähigkeit und der natürlichen Funktionsweise unseres Gehirns und genau das ermöglicht diese vielen verschiedene Einsatzmöglichkeiten!</p>



<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert menschliche Wahrnehmung?</h2>



<p>Unsere Idee ob etwas negativ oder positiv ist, basiert auf unserem eigenen inneren Bewertungssystem, das wir im Laufe des Lebens mit den gemachten Erfahrungen aufbauen. Dies ist der subjektive Filter, durch den wir uns und unsere Umwelt wahrnehmen.</p>



<p>Das bedeutet wenn ich 9 Jahre alt bin, mit dem Fahrrad unterwegs, es knallt irgendwo, ich erschrecke mich, dann habe ich einen Moment erfahren, in dem mein Unterbewusstsein Fahrradfahren mit einem negativen Gefühl –dem Schreck &#8211; verbindet. Es entsteht eine erste Idee von: Aha! Fahrradfahren ist nicht sicher. Passiert erneut etwas, das als negativ erlebt wird auf dem Fahrrad, entstehen neue neuronale Verknüpfungen im Gehirn, die da heißen: Fahrrad fahren ist generell nicht sicher. Das kann dann sofort als Angst/Paniksymptom beim Radfahren auftauchen, manchmal aber auch erst Jahre und Jahrzehnte später. Es entwickelt eine eigene Dynamik und die neuronale Verknüpfung verstärkt und festigt sich mit der Zeit und wiederholten Bestätigungen der Angst mehr und mehr. </p>



<p>Und wenn es ganz quer geht, weitet sich die Angst auf andere Bereiche aus, nach dem Motto: Wenn Radfahren nicht sicher ist, ist es Autofahren auch nicht und so weiter. Es generalisiert sich, breitet sich systemisch aus. Angst vor der Angst kommt hinzu und Unsicherheit wird zum Grundlebensgefühl. Natürlich spielen verschiedene Faktoren mit, Resilienzfähigkeit, Selbstwert und andere Erfahrungen.</p>



<p>Ganz grundsätzlich ist das der Ablauf für ganz viele Probleme und die Symptome die wir dann tatsächlich bemerken und (im Alltagsbewusstsein) vergessen haben, woher sie rühren.</p>



<p>Die Symptome sind vielfältig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schlafstörungen</li>



<li>Mangelnde Emotionsregulation (Wutanfälle, abgespaltene Gefühle)</li>



<li>Panikattacken</li>



<li>Ängste</li>



<li>generelle Anspannung/Stress</li>



<li>Partnerschaftskonflikte</li>



<li>Verlustangst, instabile Freundschaften</li>



<li>Sozialphobie</li>



<li>Süchte: Essen, rauchen,</li>



<li>Depression</li>



<li>Burn out</li>



<li>Blockaden</li>
</ul>



<p>Dies sind nur scheinbar unterschiedliche Symptome &#8211; sie fußen auf dem Erleben von Mangel, oder wenn Situationen und Momente als unsicher oder schmerzhaft erlebt wurden. Dort beginnt die aufeinander aufbauende Dynamik, ein Thema überlagert und bestätigt das andere, wir sind am Ende im logischen Verstand völlig verwirrt.</p>



<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geist und Körper &#8211; beides ist Eins</h2>



<p>Über die erhöhte Anspannung (Unsicherheit, Angst, Schmerz) entstehen auch im Körper Veränderungen:</p>



<p>Hormonelle Veränderungen geschehen über chronischen Stress im Nervensystem: Adrenalin, Cortisol&#8230; werden ausgeschüttet und erfahren in der Psyche eine erneute Rückkopplung plus körperlicher Beschwerden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>dauerhaft erhöhter Muskeltonus (Verspannungen, Wirbelsäulenprobleme, Migräne, systemische Schmerzen)</li>



<li>Verdauungsprobleme</li>



<li>Konzentrationsschwierigkeiten</li>



<li>Autoimmunerkrankungen werden aktiviert</li>



<li>Haarausfall</li>



<li>Nährstoffmangel mit seinen vielfältigen Symptomen</li>
</ul>



<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert denn nun in der Hypnose?</h2>



<div class="wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p>Im Zustand der Trance sind Unterbewusstsein und Gehirn zugänglicher für neue Ideen und Verhaltensweisen.</p>



<p>Beinahe alle Werkzeuge die Therapeuten und Coaches anwenden sind wirksamer, wenn sie in Trance eingesetzt werden, da wir viel empfänglicher und geöffneter dafür sind. Der Verstand schweigt weitgehend und beendet seinen permanenten Widerspruch für Veränderungen.</p>



<p>Das bedeutet auch, die Trance ist das eine &#8211; die Art und Weise damit zu arbeiten das andere. So wie ich vorgehe –ursachenorientiert also auflösend, nicht einfach neue Informationen auf das Alte draufpacken und überlagern – bewertest du die Ausgangssituation und alle Folgesituationen die als belastend empfunden wurden um:</p>
</div>



<p>Wir gehen zurück und verändern den Ursprungsmoment in Deiner Vorstellung, die, wie wir gelernt haben, im Gehirn immer als aktuell wahr gewertet wird.</p>



<p>Im Beispiel mit dem Fahrrad könnte das vielleicht so aussehen:</p>



<p>Du integrierst das Wissen, dass Du überlebt hast und jederzeit sicher bist, egal ob auf dem Fahrrad oder zu Fuß oder in einem Auto. Allein diese kurze Sequenz verändert die gesamte Situation in Deinem Erleben bereits erheblich.</p>



<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird Neues im Gehirn angenommen und gefestigt?</h2>



<p>Es entstehen über die Arbeit in der Hypnosesitzung also neue, noch zarte Verknüpfungen ( im Beispiel: das Gefühl der Sicherheit) im Gehirn im direkten Bezug zur damaligen Situation. Das bewirkt im Heute ebenfalls einen Perspektivwechsel: Fahrrad = sicher und – angestrebter Zustand – macht Spaß. Die neuen zarten Verknüpfungen benötigen dann aber manchmal eine Wiederholung um sich zu festigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erste Erfahrung von Sicherheit: Direkt nach der Sitzung Rad fahren</li>



<li>Wiederholen</li>



<li>Wiederholen</li>



<li>Wiederholen</li>
</ul>



<p>So verstärken sich neuronale Bahnen und die alten, negativen, die nicht mehr genutzt werden, verkümmern und werden schwach.</p>



<p>Die Symptome, die also so vielfältig erscheinen sind Symptome für grundlegend allgemeingültige, menschliche Bedürfnisse: wie Sicherheit, Verbindung, Geborgenheit. Egal ob das Symptom nun Rauchen oder Verlustangst heißt.</p>



<p>Auch für mich, die ich lange schon damit arbeite und ja weiß, wie Hypnose funktioniert, ist die Schnelligkeit und Tiefe der Wirkung über so einfache Methoden noch immer erstaunlich. Vielleicht ist ja dann doch ein klein wenig Magie im Spiel. Wer weiß&#8230;</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>Wie funktioniert das Gehirn generell und in Hypnose? Mehr dazu im Blogbeitrag <strong><a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/hypnose-was-passiert-im-gehirn/">Hypnose, was passiert im Gehirn?</a></strong>)</p>



<p>&nbsp;</p>


<p><iframe title="Was ist mit Hypnose wirklich möglich?" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/0fFeK3vcTKA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/was-ist-mit-hypnose-wirklich-moeglich/">Was ist mit Hypnose wirklich möglich?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.sonjapertl-hypnose.de">Sonja Pertl Hypnose</a>.</p>
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		<title>Hypnose: Was passiert im Gehirn?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2025 06:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[gehirnaktivitäten in hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hypnose: Was passiert im Gehirn? Wenn Du jemanden in Hypnose von Außen beobachtest, wirkt es manchmal, als würde die Person schlafen: Die Gesichtsmuskeln entspannen sich, die Augen sind geschlossen oder ganz leicht geöffnet, je nach Sitzposition kippt der Kopf nach vorne. Der ganze Körper ist tiefenentspannt. Aber das Gehirn ist dabei alles andere als inaktiv. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Hypnose: Was passiert im Gehirn?</h1>


<p>Wenn Du jemanden in Hypnose von Außen beobachtest, wirkt es manchmal, als würde die Person schlafen: Die Gesichtsmuskeln entspannen sich, die Augen sind geschlossen oder ganz leicht geöffnet, je nach Sitzposition kippt der Kopf nach vorne. Der ganze Körper ist tiefenentspannt.</p>



<p><strong>Aber das Gehirn ist dabei alles andere als inaktiv. Es ist hochaktiv &#8211; auf eine ganz besondere Weise.</strong></p>



<p>Es wird davon ausgegangen, dass eine hypnotische Trance nicht nur die <strong>Aktivität einzelner Hirnrareale verändert</strong>, sondern auch deren Verknüpfungen miteinander. In Studien wurde anhand bildgebender Diagnostik gezeigt, dass in Hypnose Hirnaktivitäten zum Vorschein kommen, die mit einer einfachen mentalen Ablenkung nicht zu vergleichen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kommt es zur Veränderung der Hirnaktivität in Hypnose?</h2>



<p>Unser Gehirn besteht aus Milliarden von Gehirnzellen, den sogenannten Neuronen, die miteinander kommunizieren und zwar über kleine elektrische Impulse, die als Gehirnwellen mit unterschiedlichen Frequenzbändern messbar und mithilfe eines EEGs grafisch darstellbar sind.</p>



<p>Je mehr die Gehirnzellen kommunizieren, desto aktiver ist unser Gehirn.</p>



<p>Während die sehr schnellen Beta-Gehirnwellen dem Wachzustand entsprechen, werden die langsameren Alpha-, Theta- und Delta-Wellen mit dem Unterbewusstsein in Verbindung gebracht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Im normalen Wachzustand dominieren schnelle <strong>Beta-Wellen</strong> – wir analysieren, bewerten.</li>



<li>Im entspannten Zustand treten <strong>Alpha-Wellen</strong> auf – zum Beispiel bei leichter Meditation oder beim Spazierengehen.</li>



<li>In der <strong>Hypnose</strong> werden verstärkt <strong>Theta-Wellen</strong> gemessen – sie ermöglichen kreatives, tiefes inneres Erleben, hohe Konzentration</li>



<li><strong>Delta-Wellen</strong> wiederum tauchen hauptsächlich im Tiefschlaf auf – bei sehr tiefer Hypnose (Esdaile state) können auch sie mitbeteiligt sein.</li>


</ul>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1536" height="1024" src="https://www.sonjapertl-hypnose.de/wp-content/uploads/2025/07/Betawellen-Thetawellen.png" alt="Der Unterschied zwischen Beta-, Delta- und Thetawellen im EEG" class="wp-image-3920" style="width:326px;height:auto" srcset="https://www.sonjapertl-hypnose.de/wp-content/uploads/2025/07/Betawellen-Thetawellen.png 1536w, https://www.sonjapertl-hypnose.de/wp-content/uploads/2025/07/Betawellen-Thetawellen-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></figure>



<p>&nbsp;</p>



<p>Das bedeutet: Während der Hypnose sinken die Gehirnaktivitäten im vorderen Teil des Gehirns, der unter anderem unser Verhalten kontrolliert, indem er alle Überwachungs- und Analysefunktionen übernimmt. Nimmt also in diesem Bereich die Gehirnaktivität ab, dann sinkt auch das rationale Denken und wir werden gleichzeitig um ein Vielfaches konzentrierter und aufnahmefähiger(!) Hypnose ermöglicht genau darüber unserem Unterbewusstsein, im neuronalen Netz neue positive Erfahrungen zu sammeln und Lösungsansätze urteilsfreier anzunehmen.</p>



<p>Wenn Vertrauen zwischen dem Hypnotiseur und dem Klienten besteht, lassen wir uns auf die entsprechenden, positiven Suggestionen ein.</p>



<blockquote class="is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">

<p><strong>Der angebliche Kontrollverlust über das eigene Handeln existiert nicht, die Kontrolle, die eigenen Schutzmechanismen bleiben immer aktiv &#8211; auch in Hypnose!</strong> </p>

</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Das Gehirn lernt hochaktiv in Hypnose</h2>



<p>Neue Bilder mit neuen Emotionen entstehen über vereinbarte und sorgsam gewählte *Suggestionen und es werden neue, hilfreiche, positive neuronale Verknüpfungen im Gehirn gebildet. Neue Gedanken- und Verhaltensmuster entstehen damit fast automatisch.</p>



<p>Wenn wir in Hypnose sind und Bilder oder Emotionen haben die negativ oder positiv sind, reagiert das Gehirn so, als würden wir das in diesem Moment tatsächlich auch so erleben.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Atmung verändert sich.</li>



<li>Die Muskulatur ist angespannt oder entspannt.</li>



<li>Die entsprechenden Hormone werden ausgeschüttet.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Das Gehirn kann nicht zwischen Fiktion und Wahrheit unterscheiden</h2>



<p>Spannend an unseren Gehirnen ist, dass sie bei erdachten oder echten Bildern und Emotionen gar nicht unterscheiden können, ob das, was zu sehen oder zu spüren ist, jetzt gerade tatsächlich stattfindet oder nicht.</p>



<p>Das kann im Alltag sehr schwierig sein, wenn z.B. bildhafte traumatische Flashbacks hochkommen, oder wir regelmäßig Kriegsbilder/Horrorfilme sehen&#8230;. Das kann aber eben auch nützlich sein – so wie für uns in der Hypnose.</p>



<p>Wir nutzen diese Fähigkeit ganz gezielt für uns: durch innere Bilder, durch emotionale Sprache, durch Körperwahrnehmungen. So können dann alte negative Erfahrungen, die in der Erinnerung, im Nervensystem abgespeichert sind auf eine neue Weise verarbeitet und wie &#8222;umgeschrieben&#8220; und gespeichert werden.</p>



<p><strong>*Suggestionen: Positive Formulierungen die zuvor gemeinsam im Vorgespräch erarbeitet wurden, um sie später in der Trance &#8211; im geöffneten Zustand &#8211; zu wiederholen.</strong></p>


<p><iframe title="Hypnose: Was passiert im Gehirn? Ist das gefährlich?" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/jfZeKol7wxk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>


<p></p>



<p>Im Jahr 1980 führten Forscher der Dartmouth University eine Studie durch, die unser Verständnis von Wahrnehmung und Realität eigentlich erschüttern sollte.</p>



<p>Den Teilnehmern wurde gesagt, dass sie an einem psychologischen Experiment teilnehmen würden, das untersucht, wie Menschen auf Gesichtsentstellungen reagieren. Jedem wurde mit Theaterschminke eine täuschend echte Narbe auf die Wange geschminkt. Die Teilnehmer betrachteten sich im Spiegel und <a></a>wurden an den Zweck erinnert: mit Fremden zu interagieren und anschließend zu berichten, wie sie behandelt wurden.</p>



<p>Dann kam der Clou der Versuchsanordnung.</p>



<p>Kurz bevor sie hinausgeschickt wurden, sagten die Maskenbildner, sie müssten noch eine letzte Korrektur vornehmen. In Wirklichkeit entfernten sie die Narbe vollständig. Die Teilnehmer glaubten weiterhin, sie seien entstellt, und gingen mit dieser Überzeugung in die Welt hinaus.</p>



<p>Als sie zurückkamen, berichteten sie vorhersehbare Dinge. Menschen seien unhöflich gewesen. Abweisend. Merkwürdig. Einige sagten, andere hätten häufiger weggesehen. Manche fühlten sich bemitleidet.</p>



<p>Aber es gab keine Entstellung. Das Einzige, was sich verändert hatte, war der Glaube der Teilnehmer.</p>



<p>Sie glaubten, beschädigt auszusehen und ihr Gehirn fand exakt das, was es erwartet hatte. Nicht als kognitive Strategie. Sondern als neurobiologisches Muster, das die Wahrnehmung selbst formt.</p>



<p>Was ist eigentlich Realität? Die Studie zeigt: Das Gehirn zeigt uns nicht die Realität. Es zeigt uns das, was wir erwarten. Es nimmt Erinnerungen, Traumata, Erwartungen, Werte, Projektionen und malt daraus ein Bild. Du siehst die Welt nicht, wie sie ist. Du siehst, was dein Gehirn bereits geübt hat. Dieses Bild fühlt sich real an, weil es verkörpert ist. Du spürst es im Bauch, in der Spannung in deinen Schultern.</p>



<p>Alles was wir &#8222;da draußen“ wahrnehmen wird von dem geformt, was längst &#8222;hier drinnen“ ist.</p>



<p>Deshalb können zwei Menschen durch dieselbe Straße gehen und völlig Verschiedenes wahrnehmen. </p>



<p>Das Problem ist nicht Subjektivität. Das Problem ist, dass die meisten Menschen glauben, sie seien objektiv. Wer sich fragt: &#8222;Warum können sich Menschen nicht mehr auf einfache Fakten einigen?“ Das ist die Antwort. Weil die meisten Menschen keine Fakten sehen. Sie sehen Vorhersagen.</p>



<p>Jetzt skaliere das hoch. Ein Planet voller Nervensysteme, die ihre Ängste und Ideale auf die Welt projizieren, jedes überzeugt, klar zu sehen, jedes emotional sicher, dass seine Version der Ereignisse die &#8222;Realität“ sei.</p>



<p>Die Menschen in der Studie haben nicht gelogen. Sie haben ihre Erfahrung nicht erfunden. Ihr Schmerz war real. Und das ist das Erschreckende. Du kannst zutiefst leiden wegen etwas, das gar nicht existiert.</p>



<p>Es geht nicht darum, diesen Schmerz abzutun. Es geht darum, Bewusstsein zu entwickeln.</p>



<p>Nicht sich besser fühlen oder positiv denken. Sondern lernen, die Halluzination zu unterbrechen.</p>



<p>Welche Narbe siehst du immer noch, die längst nicht mehr da ist? Und was würde sich in deinem Leben verändern, wenn du aufhören würdest, an sie zu glauben?</p>



<p>Quelle: Facebook &#8211; Irene Söding</p>



<p>Kleck, R. E. &amp; Strenta, A. (1980). Perceptions of the Impact of Negatively Valued Physical Characteristics on Social Interaction. Journal of Personality and Social Psychology, 39(5), 861–873.</p>
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		<title>Verlustangst und emotionale Abhängigkeit. Wenn Liebe schmerzt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2025 08:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[emotionale abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[Verlustangst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verlustangst und emotionale Abhängigkeit. Wenn Liebe schmerzt. Was ist Verlustangst? Verlustangst ist die bewusste oder unbewusste Angst, von einem Menschen verlassen zu werden oder diesen zu verlieren. Am deutlichsten zeigt sich das in Partnerschaften, ist aber auch im familiären Kontext oder Freundschaften zu finden und oft geht sie Hand in Hand mit emotionaler Abhängigkeit.. Unsicherheit, [&#8230;]</p>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Verlustangst und emotionale Abhängigkeit. Wenn Liebe schmerzt.</h1>				</div>
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<h2 class="wp-block-heading">Was ist Verlustangst?</h2>



<p>Verlustangst ist die bewusste oder unbewusste Angst, von einem Menschen verlassen zu werden oder diesen zu verlieren. Am deutlichsten zeigt sich das in Partnerschaften, ist aber auch im familiären Kontext oder Freundschaften zu finden und oft geht sie Hand in Hand mit emotionaler Abhängigkeit..     </p>



<p>Unsicherheit, Ängste, Zweifel, treten auf &#8211; auch dann, wenn es eigentlich gut läuft &#8211; die bestehende Bindung scheint vermeintlich gefährdet zu sein.</p>



<p>Verlustangst an sich ist evolutionär bedingt tief verankert &#8211; Menschen können alleine nicht überleben und sind auf Bindung mit anderen angewiesen. Das kann aber zum Problem werden, wenn die auftretende Angst der Situation nicht angemessen ist und als ein altes Muster aus frühen Kindheitsjahren bis ins Erwachsenenleben wirkt.</p>



<p>Wenn Verlustangst und Abhängigkeit so stark werden, dass sie stabile Partner- und Freundschaften verhindern, zwischenmenschliche Beziehungen sabotieren und Fühlen, Denken und Handeln im Alltag maßgeblich beeinflussen, dann muss etwas unternommen werden. In diesem Fall ist es wichtig, den Ursachen der Angst auf den Grund zu gehen, um die alten Muster aufzubrechen und neue, sichere zu etablieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anzeichen von Verlustangst</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du fragst wiederholt ob alles in Ordnung ist</li>



<li>Du traust Dich nicht Grenzen zu setzen oder kennst diese gar nicht</li>



<li>Du bist schnell und unbegründet eifersüchtig</li>



<li>Du hast Probleme damit, Dich zu verabschieden</li>



<li>Deine Gedanken kreisen permanent um diesen Menschen</li>



<li>Du möchtest Deinem Partner ständig (zu) nahe sein, nur gemeinsam Zeit verbringen</li>



<li>Du wirst wütend/traurig, wenn der andere nicht schnell genug auf Nachrichten antwortet</li>



<li>Du vergisst Dich und Deine Bedürfnisse </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Woher kommt Verlustangst?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Trennungserfahrung</strong>en, Mangel an <strong>Sicherheit</strong> und <strong>Geborgenheit</strong> in der Kindheit</li>



<li><strong>Negative Beziehungserfahrungen</strong> im späteren Leben</li>



<li>Übertragener eigener <strong>Trennungswunsch</strong></li>



<li>Selbstunsicherheit &#8211; <strong>Identitätsunsicherheit</strong> oder geringer <strong>Selbstwert</strong></li>



<li>Depressionen</li>
</ul>



<p>Es gibt viele ursächliche Momente &#8211; vor allem in der frühen Kindheit &#8211; die Verlustangst auslösen und dynamisieren können, dies ist immer individuell und ganzheitlich zu betrachten.</p>



<p>Sicher ist, dass sich Verlustangst und emotionale Abhängigkeit stark auf körperliche und psychische Gesundheit auswirken können. Chronischer, starker Stress dieser Art hat z.B. erhöhte Cortisolwerte zur Folge, die systemisch im Körper und der Psyche unterschiedlichen Erkrankungen Vorschub leisten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verlustangst Symptome</h2>



<p><strong>Angst</strong></p>



<p>Angst ist eines der häufigsten Anzeichen. Körperlich spürbar als Schweißausbrüche, zittern, als Gedankenkarussell, Ohnmacht und Panikattacken.</p>



<p><strong>Emotionale Abhängigkeit</strong></p>



<p>ist die Idee, ohne den anderen nicht leben zu können. Das kann so stark ausgeprägt sein, dass sich das bereits nach dem ersten Kennenlernen als Emotion manifestiert. Aber auch in länger bestehenden Partnerschaften ist dies eines der typischsten Anzeichen von Verlustangst und zeigt sich im völligen Ausrichten des eigenen Lebens nach dem des Partners.</p>



<p>Selbstvertrauen und Selbstwert aufzubauen, den Fokus auf eigene Bedürfnisse und das eigene Leben zu richten ist hier wichtig!</p>



<p><strong>Toxische Partnerschaften</strong></p>



<p>Typisch für Verlustangst ist das Verharren in schädigenden, toxischen Partnerschaften. Denn, obwohl die Beziehungen nicht gut tun, ist die Angst alleine zu sein, bzw die Angst vor dem Trennungsschmerz größer. </p>



<p><strong>Eifersucht</strong></p>



<p>Wenn Vertrauen fehlt, werden andere Menschen scheinbar zu einer Bedrohung für die Verbindung. Kontrollverhalten wie ständige Anrufe, Nachrichten lesen etc.. sind mögliche Folgen.</p>



<p><strong>Klammern</strong></p>



<p>Ist ein Kontrollverhalten von verlustängstlichen Menschen. Symbiotisch verschmelzen zu wollen, ständig Zeit miteinander zu verbringen hat ebenfalls einen Umkehreffekt: Der andere zieht sich zurück um Freiraum zu bekommen und triggert erneut verstärkt Verlustangst.</p>



<p><strong>On Off Beziehungen</strong></p>



<p>Ist einer der Partner verlustängstlich, entsteht oft ein hin und her aus Nähe und Distanz. Es scheint dann so, als wüsste keiner mehr was er will und überträgt dies auch auf seinen Partner. Ein Kreislauf entsteht.</p>



<p>Bindungs- und Verlustangst unterscheiden sich dabei gar nicht grundlegend: Bei beiden Ängsten haben die Betroffenen das&nbsp;<strong>Gefühl, ohnehin nicht liebenswert zu sein</strong>&nbsp;oder nur dann, wenn sie sich viel Mühe geben, die eigenen Bedürfnisse hinten anstellen und alle Erwartungen erfüllen.</p>



<p><strong>Suche nach Bestätigung</strong></p>



<p>Der übermäßige Wunsch nach Bestätigung und Anerkennung ist ein weiteres Symptom um der Angst vor dem Verlust entgegenzuwirken. Denn wenn ich die Bestätigung erhalte, gut genug zu sein, dann weiß ich, der andere geht nicht weg &#8211; so die Idee. Üblicherweise geschieht dadurch genau das Gegenteil &#8211; die permanente geforderte Aufmerksamkeit ist so anstrengend, dass dieser in den Rückzug geht.</p>



<p><strong>Unfähigkeit Grenzen zu setzen</strong></p>



<p>Eigene Wünsche und Bedürfnisse mit einzubringen und diese zu kommunizieren ist fast nicht möglich bei Menschen mit Verlustangst, da Konflikte, die zu einer Trennung führen könnten dringend vermieden werden. Das eigene Selbst wird verleugnet und man verliert sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>&#8222;Normale&#8220; Formen von Verlustangst erlebt fast jeder Mensch einmal in seinem Leben. Wenn diese Angst jedoch ständig präsent ist und sich die Gedanken permanent um den möglichen Verlust kreisen, ist es wichtig, an der Verlustangst zu arbeiten. Denn nicht nur das Umfeld leidet an diesen Ängsten &#8211; sondern vor allem Du selbst.</p>



<p>Therapie, Coaching oder ursachenorientierte Hypnose kann Dir womöglich helfen. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, wie Du von der Hypnose profitieren kannst, melde Dich gerne <a href="https://www.sonjapertl-hypnose.de/">hier.</a></p>



<p>Für stabile, glückliche Partnerschaften und eine gute Beziehung zu Dir selbst.</p>
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		<title>Gerechtigkeit! Was uns weiter in Verstrickung hält, obwohl wir frei sein wollen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2025 11:30:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerechtigkeit! Was uns weiter in Verstrickung hält, obwohl wir frei sein wollen Wir alle haben ein tiefes, oft unbewusstes Gespür für Gerechtigkeit. Bereits kleine Kinder schreien empört „Das ist unfair!“, lange bevor sie komplexe Zusammenhänge verstehen. Gerechtigkeit gibt Halt. Sie sichert unser Gefühl von Verbindung, Zugehörigkeit, innerer Ordnung. Wenn wir verletzt wurden – besonders als [&#8230;]</p>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Gerechtigkeit! Was uns weiter in Verstrickung hält, obwohl wir frei sein wollen</h1>				</div>
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<p></p>



<p>Wir alle haben ein tiefes, oft unbewusstes Gespür für Gerechtigkeit. Bereits kleine Kinder schreien empört „Das ist unfair!“, lange bevor sie komplexe Zusammenhänge verstehen. Gerechtigkeit gibt Halt. Sie sichert unser Gefühl von Verbindung, Zugehörigkeit, innerer Ordnung.</p>



<p>Wenn wir verletzt wurden – besonders als Kind – und es gibt <strong>keine Anerkennung des Schmerzes</strong>, keine Entschuldigung, keine Wiedergutmachung, entsteht wie eine Art inneres Vakuum.<br>Und dieses Vakuum hält fest. An der Vergangenheit und auch an den Menschen, die das verursacht haben.</p>



<p>Verstrickung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der verzweifelte Wunsch nach Anerkennung</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Viele meiner Klient*innen kommen mit diesem Gefühl: „Ich komme irgendwie nicht los, ich bin wie gefangen.“ </p>
</blockquote>



<p>Sie sind längst erwachsen, leben ein eigenes Leben &#8211; und doch kreisen sie innerlich um eine Mutter, einen Vater, einen Partner oder eine andere Person aus der Vergangenheit. Nicht, weil sie vergeben wollen. Sondern weil sie <strong>endlich gesehen werden wollen</strong>.</p>



<p>Sie wünschen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dass jemand sagt: „Es war nicht deine Schuld“</li>



<li>Dass jemand bereut</li>



<li>Dass derjenige versteht, was sein Verhalten angerichtet hat</li>



<li>Vergeltung</li>
</ul>



<p>Und genau das passiert in der Regel nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Doch was ist mit den Opfern?</strong></h2>



<p>Was geschieht mit jenen, die verletzt wurden – emotional, körperlich oder seelisch – und nie gehört wurden? Die nie eine Entschuldigung erhalten haben?<br>Sie tragen den Schmerz weiter. Allein.<br>Denn viele dieser Erfahrungen lassen sich nicht „beweisen“. Nicht zur Anzeige bringen. Nicht rückgängig machen. Sie bleiben im Körper, im Nervensystem, im Inneren.</p>



<p>Dieser Schmerz sitzt sehr tief Und viele suchen unbewusst ein Leben lang nach Gerechtigkeit – manchmal sogar mehr nach <strong>Gerechtigkeit als nach Heilung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Du Dich selbst verantwortlich gemacht has</strong>t</h2>



<p>Ein Kind erlebt keine Trennung zwischen sich und der Welt.<br>Wenn etwas Schlimmes passiert, denkt es nicht: <em>„Das war falsch von Mama oder Papa.“</em><br>Sondern: <em>„Ich war nicht gut genug.“</em></p>



<p>Diese innere vermeintliche Logik basiert auf menschlichen Überlebensstrategien, die wir entwickeln um in einem sozialen Verbund nicht ausgeschlossen zu werden: Es ist für den schwächeren Teil des Verbundes sicherer, sich anzupassen um zu überleben.</p>



<p>Viele meiner Klient*innen tragen bis heute diesen unbewussten Glaubenssatz in sich:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wenn ich nur richtig bin, passiert mir sowas nicht mehr.“</p>



<p></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Warum-Falle</strong>. Analysieren bis der Arzt kommt.</h2>



<p>Ein weiterer Versuch, den Schmerz zu vermeiden, ist die Warum-Frage und alle Details im Verstand bis ins Kleinste zu zerlegen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum hat sie das getan?</li>



<li>Warum habe ich das verdient?</li>



<li>Warum ist mir das passiert?</li>
</ul>



<p>Die Warum-Frage, führt selten zu einer echten Antwort.<br>Stattdessen hält sie in der Vergangenheit fest. Solange ich mit dieser Frage beschäftigt bin, <strong>muss ich nicht fühlen</strong>, wie tief der Schmerz wirklich sitzt.</p>



<p>Vorgänge zu verstehen ist wichtig und gut. Manche Dinge entziehen sich aber dem Verständnis und können nie wirklich bis ins letzte Detail erklärt werden. Das permanente Kreisen im Kopf kostet Lebenszeit. Kostet Kraft. Und wir verlieren den Kontakt zu uns selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Preis für die Hoffnung auf Gerechtigkeit</strong></h2>



<p>So verständlich und menschlich der Wunsch nach Anerkennung und Gerechtigkeit auch ist – er kann zur <strong>emotionalen Kette werden</strong>.<br>Denn solange ich darauf warte, dass der andere einsieht, was er mir angetan hat, bleibe ich <strong>an ihn gebunden</strong>.<br>Mein innerer Frieden wird abhängig vom Verhalten einer Person, die sich vielleicht niemals verändern wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich kann erst loslassen, wenn…“<br>„Ich kann mich erst öffnen, wenn…“<br>„Ich kann erst heilen, wenn…“</p>
</blockquote>



<p>Diese <strong>Wenn-dann-Muster</strong> blockieren Entwicklung. Sie halten uns in einem permanenten Alarmzustand. Sie verhindern Bewegung und Lebendigkeit.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was hilft wirklich?</strong></h2>



<p><strong>Das Erkennen und Anerkennen des eigenen Schmerzes.</strong><br>Nicht im Außen, sondern im Inneren.</p>



<p><strong>Das Bezeugen durch eine wohlwollende, mitfühlende Begleitung.</strong><br>Ein Mensch, der sagt: <em>„Ja, es war schlimm. Und du warst damit zu lange allein.“</em></p>



<p><strong>Hypnose und Embodiment</strong> können hier kraftvolle Wege sein, um Kontakt mit dem eigenen inneren Erleben herzustellen – ohne Überforderung.<br>In einem Zustand tiefer Entspannung gelingt es oft, das Nervensystem zu regulieren, die Perspektive zu weiten und dem inneren Kind liebevoll zu begegnen.</p>



<p><strong>Polyvagal orientierte Körperarbeit</strong> hilft, aus dem Überlebensmodus (Kampf, Flucht, Erstarrung) herauszufinden – und sich selbst wieder zu spüren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und dann… kommt die Akzeptanz</strong></h2>



<p>Die Wahrheit ist:<br>Vielleicht wirst du nie die Entschuldigung bekommen, die du verdienst.<br>Vielleicht wird der Mensch, der dich verletzt hat, <strong>nie erkennen</strong>, was er getan hat.<br>Vielleicht wird das „Warum“ nie beantwortet.</p>



<p>Und trotzdem kannst du frei sein.</p>



<p>Nicht, weil du vergisst. Sondern weil du dich entscheidest, <strong>dich selbst nicht länger an das zu binden, was war</strong>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading"><em>„Vergebung bedeutet nicht, dass das, was war, in Ordnung war.<br>Vergebung bedeutet, dass ich mich entscheide, mich nicht länger daran zu binden.“</em><br></h2>
</blockquote>



<p>Dein Wunsch nach Gerechtigkeit ist richtig.<br>Dein Bedürfnis nach Anerkennung ist gesund.<br>Aber du darfst deinen Heilungsweg <strong>nicht davon abhängig machen</strong>, dass jemand anderes etwas erkennt, was er vielleicht nicht sehen will oder kann.</p>



<p>Du darfst deinen Schmerz selbst bezeugen.<br>Du darfst dich innerlich befreien.<br>Du darfst &#8211; endlich &#8211; in dein eigenes Leben zurückkehren.</p>
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